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Da für mich Essen, und vor allem gutes und gesundes Essen, einen wichtigen Platz in meinem Leben einnehmen; hier ein TV-Tipp: Arte bringt am 15.März, 20.15 Uhr die Dokumentation „Unser täglich Gift“. Wiederholungen gibt es am 18. + 26. März.
In ihrem neuesten Werk untersucht die Erfolgsregisseurin des Films «Monsanto – mit Gift und Genen», Marie Monique Robin, was uns die Lebensmittelindustrie tagtäglich auftischt.
Der jüngste Lebensmittelskandal um Dioxin in Eiern beweist wieder einmal mehr: um unsere Nahrung steht es schlecht. Antibiotika in Fleisch und Fisch, Pestizidrückstände in Obst und Gemüse, überall Farbstoffe, Weichmacher und Geschmacksverstärker. Unsere Lebensmittel sind vollgepumpt mit chemischen Zusatzstoffen.
Welche Zulassungsvoraussetzungen müssen sie erfüllen? Werden sie sorgfältig getestet? Gibt es eine Verbindung zwischen den zugelassenen chemischen Stoffen in unseren Lebensmitteln und Krankheiten wie Krebs, Schädigungen des Nervensystems oder Unfruchtbarkeit?
In ihrem neuen Film sucht Marie Monique Robin in der ganzen Welt nach Antworten auf diese Fragen. Sie kämpft sich durch undurchsichtige Laborberichte, befragt Wissenschaftler und Verantwortliche in Ministerien und Zulassungsbehörden und bringt ans Licht, was uns die Lebensmittelindustrie tagtäglich unsichtbar serviert.
Und da ist es wieder soweit: eine unendliche Nacht mit gefühlt 90% Werbung, Hollywoods Garde erster Reihe und mit Kritiken, die sich eher um die Kleiderwahl als die Auszeichnungen dreht, steht an – die Oscars!
Laut Tradition werde ich wieder vor dem Fernseher sitzen und froh sein, dass mein Englisch mittlerweile bedeutend besser ist, als es mit 12 war. Letztes Jahr hatte ich das erste Mal Unterstützung im wach bleiben, diesmal werde ich es wieder by myself genießen.
Die Nominierten sind keine Überraschung. Eine exklusivere Auswahl würde dem ganzem einmal gut tun (und nicht dasselbe, was man schon bei den Golden Globes oder den Baftas zu sehen bekommen hat), aber dafür haben wir schließen die Berlinale, Cannes und Sundance. An ein paar wenige Filme konnte ich bislang noch nicht kommen, wie True Grit, Biutiful, Alice in Wonderland und natürlich die kleineren Filme in Kategorien wie „Documentary“ und „Costume Design“. Enttäuschend ist, dass Blue Valentine, neben der Nominierung von Michelle Williams, keine Beachtung gefunden hat.
Nominierte für Best ActressTrotz Vorhandensein hat sich mein Bauch bislang geweigert, The Social Network zu sehen. Aber wenn man sich die ganzen Preisverleihungen ansieht, dann muss etwas daran sein..
Insgesamt liegt mir mittlerweile jedoch vielmehr an Preisverleihungen wie den Emmys oder dem Screen Actors Guild Award. Weniger Glamour, Reduktion auf das Wesentliche und Auszeichnungen von Serien! Letzteres wird der Hauptgrund sein: es ist ein umso intensiveres Gefühl, wenn man über mehrere Episoden, Staffeln und Jahre an einer Handlung mitfühlt. Die Freude über eine Auszeichnung dessen, kommt deshalb aus einem viel tieferem Teil. Aber bleiben wir gespannt..
Auch wenn ich zuhause sitzen muss, um Seiten zu tippen, gab es gestern tausende engagierte Menschen. Die alljährliche Gegendemo zum 19.2. in Dresden wurde erfolgreich durchgeführt, so dass letztendlich nur ca. 50 Nazis zum „kundgeben“ kamen. Bis zu 21.000 Menschen sollen an Gegendemos und Mahnwachen beteiligt gewesen sein. In Plauen dagegen haben es 800 Nazis geschafft, aufzumarschieren. Ein Ticker findet sich bei der taz.
Nach allem, was ich bisher gehört habe, kann man das Handeln der Polizei gegenüber den Gegendemonstranten nur als unverhältnismäßig bezeichnen.
Hier ein Bericht des Spiegels:
Schade, dass so sehr die gewaltbereiteren Aktionen im Mittelpunkt stehen
but as well